Über mich

„…was passiert, wenn ich nicht mehr in der Lage bin, meine Lebenszeit gegen Geld einzutauschen?“

Mit 16 Jahren kam ich als Kind von Spätaussiedlern nach Deutschland. Ohne Deutschkenntnisse und mit einer postsowjetischen Prägung brauchte ich einige Jahre, um meinen Weg zu finden.

Zwanzig Jahre später hatte ich vieles erreicht: eine solide Ausbildung als Bauingenieur, eine stabile Arbeit, eine Familie, ein Haus und den jährlichen Urlaub. Doch während ich als Bauingenieur viel unterwegs war, hatte ich oft Zeit zum Nachdenken.

Ein Gedanke ließ mich nicht los: Egal, in welcher Phase meines Lebens ich war, am Ende des Jahres reichte das Geld immer gerade so aus. Eine Gehaltserhöhung oder Prämie brachte keine wirkliche Verbesserung. Unerwartete Ausgaben, Krisen und die Inflation verhinderten, dass mein Geld wuchs. Das brachte mich dazu, tiefer über meine finanzielle Situation nachzudenken.

Meine wichtigste Erkenntnis war, dass uns niemand wirklich beibringt, wie wir mit Geld umgehen sollen. Weder in der Schule noch an der Universität wird uns gezeigt, wie wir mehr aus unserem Geld machen. Stattdessen wird uns beigebracht, unsere Lebenszeit gegen Geld zu tauschen. Aber was passiert, wenn ich nicht mehr in der Lage bin, meine Lebenszeit gegen Geld einzutauschen? Kann ich mich dann auf den Staat verlassen oder muss ich mein Hab und Gut verkaufen und am Ende mittellos dastehen? Die Antwort darauf kennt wohl jeder.

In diesem Blog schreibe ich über kleine Sparmöglichkeiten, die mir helfen, etwas Extrabudget für meine Projekte zu sparen. Außerdem teile ich, wie ich versuche, aus kleinen Projekten nach und nach größere Projekte zu machen, um langfristig abgesichert zu sein.

Meine Projekte…